24h companies sorgte für Entfernung verkehrsgefährdender Metallständer auf B9

illegal aufgestellter Werbeständer | Foto: 2-4.co

(Niederösterreich) Ein Verkaufsstand für Obst und Gemüse auf der Landstraße 52 (B9) in Hainburg an der Donau, begann jüngst seine Werbemaßnahmen erheblich auszubauen. Offensichtlich hat den Gewerbetreibenden die Anzahl der laufend zunehmenden Mitbewerber entlang der Bundesstraße 9 auf den Plan gerufen, um die Aufmerksamkeit vorbeifahrender Verkehrsteilnehmer verstärkt auf seinen Verkaufsstandort zu lenken. Zu diesem Zweck ließ der Unternehmer u.a. zwei mannshohe Metallwerbeständer mit einem Gewicht von jeweils etwa 20 kg anfertigen und positionierte sie dann in den seitlichen Bereichen der Bundesstraße.

Gefährdung von Passanten bei Obststand an B9 | Foto: 2-4.coFür Gehsteigbenützer (Fußgänger & Radfaher) kann die Schnur zwischen Zaun und Schirm fatale Folgen haben

Benützung des Gehsteiges zu verkehrsfremnden Zwecken | Foto: 2-4.coDer Ausschnitt mit der Schnur in der Vergrößerung – Klick auf das Bild

Auch die Vorstellung, daß sich ein Fußgänger oder Fahrradfahrer im Spagat eines gehsteigmittig aufgestellten und am Metallzaun angebundenen Sonnenschirmes verfängt ist ebenso denkbar wie, daß die Metallständer im Falle einer Kollision zu Geschoßen werden könnten. Unverantwortliches Agieren ohne jegliche Vernunft.

Eine Anfrage am Stadtamt bestätigte, daß keine Bewilligung auch nur für eine der drei reklamierten „Werbemittel“ erteilt wurde. Es handelte sich eindeutig um die Benützung der Straße zu verkehrsfremden Zwecken (siehe auch §82 StVO) – wobei lt. bisheriger Rechtssprechung auch nicht mit der Erteilung entsprechender Bewilligungen zu rechnen wäre.

wirtschaftliches Eigeninteresse vor Vernunft und Verkehrssicherheit | Foto: 2-4.co

Der Gewerbeausübende teilte uns mit, daß er nicht gewußt hätte, daß er für die Aufstellung von den Werbetafeln auf der Straße sowie die Benützung des Gehsteiges eine Bewilligung benötigen würde. In Anbetracht dessen, daß an diesem Standort schon seit Jahren das Handelsgewerbe ausgeübt wird, für uns nicht wirklich glaubwürdig. Wir erläuterten das Gefahrenpotential für die Verkehrsteilnehmer und empfahlen eine umgehende Entfernung der Gegenstände vom öffentlichen Straßengrund. Sofern eine solche nicht erfolgen würde, könnte die Stadtverwaltung eine Sofortmaßnahme selbst durchführen, was mit erheblichen Kosten verbunden wäre.

Kurze Zeit später waren die illegal aufgestellten Werbebehelfe allesamt entfernt.

14-06-04

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