Frachtschiff auf Donau bei Hainburg auf Grund gelaufen

Unfall auf Donau bei Hainburg | Foto: 2-4.codie „Martin“ außerhalb der Schifffahrtsrinne li. oben im Bild

(Niederösterreich) Seit mindestens 31. Dezember sitzt das Frachtschiff MARTIN im Donaustrom knapp unterhalb von Hainburg fest. Wie wir erfahren konnten, unterlief dem Steuermann ein Lenkfehler, den das Unternehmen jetzt wirtschaftlich teuer zu stehen kommen könnte. Durch diesen geriet das beladene Schiff einer Reederei in Ungarn zu weit außerhalb der Schifffahrtsrinne und lief nächst dem Nordufer, stromaufwärtsfahrend auf Grund. Dies bestätigte uns die Pressesprecherin Mag. Eva Michlits der VIA-Donau.

Lenkfehler bei Steuerung des Frachtschiffes | Foto: 2-4.co

Für die weitere Vorgangsweise sei die Oberste Schifffahrtsbehörde, das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie zuständig (bmvit). Aus der zuständigen Abteilung für Schifffahrt, Technik und Nautik erfuhren wir, daß aufgrund des weiter zu erwartenden fallenden Wasserstandes und zur Vermeidung der Beschädigung der Flußsohle durch eine etwaige mechanische Loslösung des Frachtschiffes wie üblich verfahren wird: da keinerlei Behinderung des Wasserverkehrs besteht, verbleibt das Transportschiff an Ort und Stelle bis der Wasserstand wieder steigt und es somit auf natürlichem Wege freikommt. Ob dies nun Tage oder Wochen dauern wird.

im Donaustrom festsitzend | Foto: 2-4.cobis auf weiteres festsitzend …

Update vom 2.2.

Der Betriebsausfall des Frachtschiffes dauerte fünf Wochen. Erst in der 5. Kalenderwoche 2014 kam das Schiff durch den steigenden Wasserstand der Donau frei und konnte seine Fahrt stromaufwärts in Richtung Wien wieder fortsetzen.

2014-01-03

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