Megafeuer führte zu Großeinsatz der Feuerwehr

Rüstlöschfahrzeug Nr 1 trifft beim Großbrand ein | Foto: 2-4.co

(Niederösterreich) Am Sonntag, den 4. Mai um 17:31 Uhr erachtete es eine Passantin für notwendig den Notruf (122) der Feuerwehr zu betätigen, weil sage und schreibe zwei handtellergroße Flächen von plattgefahrenem Pferdemist auf der Fahrbahn lagen und ein wenig glosten.

Der vermeintliche Brand | Foto: 2-4.coDer vermeintliche „Brand“

Die Landesfeuerwehrzentrale löste darauf Alarm für die Freiwilligen Feuerwehren von Hainburg und Wolfsthal aus (B1-Alarm) – als Einsatzgrund wurde „brennendes Laub auf der Straße“ nächst der Kreuzung B9 – in Hummelstraße in Hainburg übermittelt.

Bei der Zufahrt des Kommandofahrzeuges sahen wir uns veranlaßt den Lenker des Einsatzfahrzeuges auf die „Brandstellen“ aufmerksam zu machen, damit er nicht versehentlich darüber fährt – so unscheinbar waren sie.

Brandrat Christian Edlinger am Einsatzort | Foto: 2-4.coKommandant Edlinger nahm´s gelassen

Feuerwehrkommandant BR Christian Edlinger stieg mit seinen Feuerwehstiefeln jeweils einmal auf die etwas glosenden Exkremente und konnte „Brand aus“ vermelden. Die Feuerwehr aus Wolfsthal wurde während ihrer Anfahrt darüber informiert, daß ihre Mithilfe bei dem „Ereignisfall“ nicht benötigt werden würde und sie umkehren könne.

Edlinger nahm es gelassen „Lieber einmal zuviel als einmal zu wenig“. Drei Einsatzfahrzeuge mit insgesamt 15 Mitgliedern der FF Hainburg waren angerückt. Menschen, wie auch die Mannschaft aus Wolfsthal, die an einem Sonntag alles stehen und liegen ließen um vermeintlich benötigte Hilfe leisten zu können. Die Frau, die den Notruf betätigte, äußerte nur betroffen, daß es ihr peinlich wäre.

Rüstlöschfahrzeug Nr 2 trifft beim Großbrand ein | Foto: 2-4.co

Wie die zwei zusammengefahrenen Pferdeknödel überhaupt zum Glosen kamen ist unbekannt. Wir halten es allerdings nicht für ausgeschlossen, daß ein Feuerzeug mit im Spiel war.

14-05-12

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