Norwegischem LKW-Fahrer wurde von Seenotleitung Bremen geholfen

(Deutschland/Norwegen) Die Seenotleitung Bremen, eine Rettungsleitstelle der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat heute, Donnerstag, den 20. Februar 2014, einem norwegischem LKW-Fahrer geholfen, der bei Haselünne (Landkreis Emsland) auf einem Rastplatz einen Herzinfarkt erlitten hatte. Dem Berufsfahrer war es noch gelungen, telefonisch ein Krankenhaus in seinem Heimatland zu erreichen. Von dort wurde die nationale Rettungsleitstelle Norwegens um Hilfe gebeten. Da durch zahlreiche Kontakte bei Seenotfällen mit Deutschen im norwegischen Gebiet in den vergangenen Jahren ein enger Kontakt zu der Einsatzleitung der deutschen Seenotleitung entstanden ist, war dies die erste Anlaufstelle für die norwegischen Retter.

Die Einsatzleitung in Bremen alarmierte sofort die zuständige Landrettungsleitstelle und innerhalb von zwanzig Minuten traf ein Notarzt bei dem Norweger auf dem Rastplatz ein. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus nach Meppen gebracht. Für die Seenotleitung war dies ein einzigartiger Fall: „Daß wir mit Seenotrettungsdiensten in der ganzen Welt zusammen arbeiten, ist für uns Alltag“, so Einsatzleiter Olaf Salzbrunn, „einen Einsatz auf deutschen Straßen hatten wir allerdings bisher noch nie.“

Seenotleitung BremenDie Seenotleitung Bremen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) koordiniert normalerweise Seenotfälle im deutschen Such- und Rettungsgebiet, aber auch im Ausland – heute wurde sie bei einem medizinischen Notfall auf einem Rastplatz aus Norwegen um Hilfe gebeten.

Foto: © DGzRS / Sven Junge

2014-02-20

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