Suche der Polizei nach weiteren Opfern eines Betrügers

Beschuldigter Marko B.

Aufgrund einer Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien erfolgt die Suche weiterer Opfer durch öffentliche Bekanntmachung und Veröffentlichung von Fotos des unter dem Verdacht des gewerbsmäßigen schweren Betruges¹ stehenden Marko B.

Marko B., ein serbischer Staatsbürger, soll seit dem Jahr 2012 unter Zuhilfenahme gefälschter Ausweise sowie gestohlener Urkunden zahlreiche Personen durch Vortäuschung von Tatsachen betrogen haben. Bei den Betrugsfällen trat er u.a. als:

Dragan Jovanovic,
Mario Nikolic,
Branko Lisnik,
Boban Jovic,
Zeljko  Petrovic,
Nenad Jotic und
Branko Lisnik

auf. Die betrügerischen Handlungen des Beschuldigten bezogen sich in den derzeit bekannten Fälle auf Fahrzeuganmietungen, Tankbetrügereien, Verkäufe von Fahrzeugen (teilweise durch Manipulationen von Kilometerständen) und Veruntreuung von Anzahlungen für Fahrzeuge die er vorgab zu verkaufen, obwohl er nicht über diese Fahrzeuge verfügte.

Marko B. - Jahrgang 1977, serbischer StaatsbürgerMarko B. Jahrgang 1977, serbischer Staatsbürger

Marko B. befindet sich bereits in Untersuchungshaft; in Wien sind gegenwärtig über 30 Straftaten anhängig. Nach dem Beschuldigten wurde auch in mehreren Ländern wegen gleichartiger Delikte mittels Haftbefehl gefahndet. Die Polizei sucht nun weitere Personen, die durch den 37-jährigen Täter im Rahmen von betrügerischen Handlungen einen Schaden erlitten haben.

Diese werden gebeten sich bei einer der hier angeführten Polizeidienststellen zu melden:

 Polizeiinspektion Purkytgasse, Tel.: +43(0)1/31310/49341, e-Mail: lpk-w-pi-23-purkytgasse-kdo(at)polizei.gv.at

 LKA Burgenland, SOKO-Kfz, Tel.: +43(0)59133/103366, e-Mail: lpd-b-lka-soko-kfz(at)polizei.gv.at

¹   Gewerbsmäßiger Betrug  § 148 StGB

Wer einen Betrug gewerbsmäßig begeht, ist mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, wer jedoch einen schweren Betrug in der Absicht begeht, sich durch dessen wiederkehrende Begehung eine fortlaufende Einnahme zu verschaffen, ist mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren zu bestrafen.

Fotos: © BMI

2014-02-26

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